23——— knüpft ist, auf den Charakter und die häusliche, die Privat-⸗ wirthschaft der Staatsbürger zurück wirken.
Die Sorge für die süttliche Bildung der Nazion,
die den Staatosbürger mit den verderblichen Folgen der
luxuriösen Konsumzion bekannt machen, und ihm diese als ein Laster, als einen Verxath an seinem eignen Glück, und an dem seiner Mitbürger darstellen, und selbst seine Vater—⸗ landsliebe gegen den Ueppigkeitsaufwand bewaffnen muß.
Endlich: die Befreyung der Industrie von allen Fesseln, und die Beförderung der Produkzion. Nur Freyheit kann die Industrie auf den höchttmöglichen Grad spannen, und wenn die höchstmögliche Masse von Erzeugnissen hervor ge—⸗ bracht wird, so ist eben dadurch dem Aufwand ein so fernes Ziel gesteckt, daß er nicht leicht bis zu dem Punkt steigen kann, den ich als luxuriös bezeichne.
Vor allem aber ernste und mit Strenge vollzogene Cre—⸗ ditgeseze. Die Nazional-Oekonomie heischt allerdings, daß Treu und Glaube aufrecht erhalten werde.
Derjenige Staatsbürger, welcher einen seinen Stoff, seinen Vorrath, oder seine Produkzion übersteigenden Auf⸗ wand macht, kann dieß nur mittelst eines Eingriffs in frem—⸗ des Eigenthum, also mittelst Mißbrauchs des Vertrauens.
Noch hat sich die peinliche Gesezgebung nicht bis zur Höhe eines richtigen Begriffs, der Qualität und Qun n⸗ tität der Entwendung fremden Eigenthums durch Miß— brauch des Vertrauens, geschwungen, noch ist es der Philoso— phie nicht gelungen, sie zu überzeugen, daß diese Gattung der Entwendung zugleich schändlicher und gefahrvoller ist, als der mit Gewalt verübte Raub oder Diebstahl.
Ein Gesez, das den zahlungs u nfähigen Staatsbür— ger in so lange als einen Verbrecher betrachtet, bis er den
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