Teil eines Werkes 
3 (1808) Die Nazional-Oekonomie. 3
Entstehung
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24 467. 4 Die Grundsäze, über welche Herrscher und Nazionen sich leicht einigen können, beurkundet die Geschichte. Sie beurkundet: daß jede Staatsform, in dem Grade als sie sich von derjenigen entfernte, die man Monarchie 5 nannte, den Privatleidenschaften freyen Spielraum gegeben, ih u die innere Nazionalruhe gestört hat. hun Mag sie in dem namlichen Grade auch den Tugenden, dun der Seelengröße, den Talenten freyen Spielraum geöffnet sagt, haben, dieß veredelte zwar die Menschheit, aber dem Hange der Nazional masse nach Wohlleben, also nach Ruhe, 0 konnte sie nicht zusagen. Um dieses höchste Gut des gewöhn sidi lichen Menschen zu erringen, ist er bereit, allen moralischen in Gütern, selbst der Freyheit zu entsagen. Eben deswegen ulla zeigt uns die Geschichte, daß die Völker nach langem Ringen luah um dassenige, was dem veredelten Menschen das Höchste und dab ti Heiligste ist, freywillig stärkere Ketten übernommen haben, lihen als sie vor diesem Aufstreben ertrugen. Alle Kämpfe um 1 Vii das, was der Sprachgebrauch vorhin republikanische sch h Staatsform nannte, haben zulezt die Despozie, als den Siz u Ru

der Ruhe, herbey geführt. Denn Ruhe will der gewöhn⸗

liche Mensch, und sey es Ruhe des Kerkers. D. ö 468. Miche Diese Erfahrungen aller Zeiten, aller Völker, scheinen de Mo. zu beweisen: daß die Alleinherrschaft eines Einzigen kichtig im gesellschaftlichen Vereine dem dauernden Wohle der suß de Menschheit, so wie sie einmal organisirt ist, am meisten zu⸗ schent; sage; daß sie allein die erfoderliche Kraft besize, die in Rmeh der Natur der bürgerlichen Gesellschaft liegende ewige Rei D. bung der Privatleidenschaften in Harmonie zu bringen, sie shftn, zum wechselseitigen Glück zu begränzen, also des Menschen hule,