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Das foll er nicht. Aber auch nicht in der Hoffnung soll er die Realisazion seiner Vernunft-Abstrakzion, seines Sehnens suchen, daß Herrscher, oder Völker den Staat, der dußern Form nach, jenem Ideale gemäß orgänisiren dürften.
Mit der Geschichte in der Hand wird ihn das Nachden— ken immer auf den Punkt zurück führen: daß der Mensch
zunächst auf sein individuelles Wohlseyn hinstrebt, daß
Enthusiasmus für das, was man gewöhnlich Vaterland nennt, also für die Nazional-Familienbande, jenem Streben unter geordnet ist, daß nur ein hoher Grad von Seelenadel und Geisteskraft diesen Enthusiasmus bis auf den, alle selbst— süchtige Rücksichten verschlingenden Punkt treiben kann, und daß diese Eigenschaft in Staaten, wo Geseze, Gewohnheit und Sitte das Nazionalband selbst gelöst oder erschlafft haben, außerst selten seyn müsse.
Wenn auch der Enthusiasmus, den die Umwälzung einer äußern Staatsform zur Annäherung an das Staats⸗ ideal unerläßlich fodert, der einzig die tausendköpfige Hyder des Egoismus zermalmen kann, wenn dieser Enthusiaswus sich mit dem reinen Vernunftsinne vertrüge, den wieder
die Auffassung dieses Ideals unerläßlich heischt, so kann sie
doch aus der Masse der Nazion nie hervor gehen. Aus den erblichen Herrschern kann sie eben so wenig hervor gehen, und Timoleon stand in Jahrtausenden allein. ö
Aber es giebt Grundsäze, über welche Herrscher und Nazion sich einigen können, es giebt ein Mittel, wie sich alle Staatsgesellschaften dem Staatsideale nähern können und nähern müssen.—
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