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regung des ethischen Gefühls für Vollkommenheit berechneten
Anwendbarkeit, scheint die Menschheit am meisten von dem
Zwecke dieser Tendenz, nämlich von der Herstellung der
äußern republikanischen Form entfernt zu haben. 464.
Die Herrscher selbst, oder die in ihrem Namen herrsch— ten, konnten sich nicht verbergen: so bald der menschliche Geist über den Zweck des gesellschaftlichen Verbands aufgehellt werde, müsse die Nazion das Isolirte und Prekäre ihres Zu⸗ stands gewahren.
Um den Folgen dieser Aufhellung entgegen zu arbeiten, haben sie, je nach ihrem oder ihrer Minister persönlichen Cha⸗ rakter, zwey entgegen gesezte Wege gewählt.
Entweder die Zügel ihrer Macht straff und immer straffer anzuziehen, und die Aufhellung durch die Mittel zu unterdrücken, welche Ehrsucht, Eigendünkel und alle die kleinlichen Leidenschaften darbieten, welche den Thron um— drängen, also die Nazion in Fesseln zu schlagen.
Dieser Weg, unterstüzt von der Energie des Regen⸗ ten, kann lange, und nach der Individualität des Nazional⸗ charakters, sehr lange seinen Zweck erfüllen.
Er isolirt die Nazion, er erlaubt ihr nicht, Charak— ter anzunehmen, er macht sie also wehrlos.
Daß er dessen ungeachtet gefährlich für den Regenten selbst sey, beurkundet die Geschichte.
Der zweyte Weg ist: daß der Regent durch seine Tugenden die Mängel der äußern Form ergänzt. Ein Herrscher, der die Republik in seinem Busen trägt, ver⸗ schmilzt die Nazion in sich.
„Sind die Geseze, die er giebt, rein auf den Z weck des gesellschaftlichen Verbands, auf das allgemeine Wohl be⸗


