Teil eines Werkes 
3 (1808) Die Nazional-Oekonomie. 3
Entstehung
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in so ferne und in so weit zu gebieten hätten, um sie

in den Schranken ihres Wirkungskreises zu erhalten, und

über die Erfüllung ihrer Pflichten zu wachen.

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Unverkennbar kann das Staats-Ideal nur aus jenen Hauptumrissen genommen, und aus ihnen eine demselben entsprechende äußere Form modifizirt werden.

Jene Grundsäze sind von der Vernunft rein aus dem Urzwecke des gesellschaftlichen Verbands abstrahirt. Sie sind, mehr oder weniger idealisirt, von den W Weisen aller Zei ten und aller Völker erkannt worden. Man sollte glauben, der Naturtrieb des Menschen nach Wohlstand, und zwar nach dauerndem Wohlstand, hätte ihnen leicht allgemeines Anerkenntniß, also auch allgemeine Anwendung verschaffen müssen. Und doch beurkundet die Geschichte aller Zeiten und aller Völker das Gegentheil. Sie beurkundet vielmehr, daß kaum hie und da, und auch dann nur vorübergehend, sich ein Staat jenen Grundsäzen gemäß, auch nur Theilweise gebildet hat.

Der historische Grund liegt in der Entstehung, in dem Ursprunge der Staaten selbst. Nicht systematisch haben sich die Völker verbunden. Der Zufall, die Verhältnisse haben die Formen ihrer Vereinigung gebildet und zerschellt. Wenn Völkerschaften sich allmählig zu Staaten formten, so trugen sie in ihre neue Lage die Verhältnisse der Vorzeit über: ge⸗ wöhnlich die Macht des Herrschers, den Reichthum und das Ansehn der Großen und Vermögenden, die Dürftigkeit und die Sklaverey des Volks. ö

Wurde die Verfassung eines Staats umgestürzt, so war es nicht Vernunft, sondern Leidenschaft, die ihn stürzte, also

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