10—— Das ist aber auch alles, was sie beurkunden. Die Na— n zional Oekonomie⸗Kunde ist weit entfernt, diese Abstrakzion fum der reinen Vernunft zu verwerfen, sie faßt vielmehr ihre Ten— hen denz zur Volllommenheit des gesellschaftlichen Vereins 8 bu desto williger auf, weil in dieser Vollkommenheit auch der MWsa ** weiteste und freyeste Spielraum ihrer Geseze liegt; sie kann aber diese Idealität nicht in ihre Wissenschaft auf⸗ hist 5 nehmen, und dieß aus folgenden Gründen: n * ö Erstens, die Nazional-Oekonomie beschäftigt sich mit uf dem Wohlstande, mit dem Genu sse der höchstmöglichsten D Menschenzahl, nach weltbürgerlichen auf einzelne Nazional-⸗ lisen ö Vereine angepaßten Grundsäzen.(1. B. 138.) M Sie ehrt die bestehenden Formen(I. B. 22. S. 22.) und ihre Tendenz ist: dem Weltbürger⸗Bande, zum Vortheil gei aller einzelnen Vereine, Achtung zu verschaffen. Kraft der schen Allgemeinheit dieser Tendenz sind also auch ihre Geseze welt von der Staats Form an sich nicht abhängig, d. h. sie Kensf können, und sie müssen von allen Nazionen, unter 1 welcher Form sie auch sich vereinigt befinden, angenommen lichen und befolgt werden, wenn Wohl stand hervorgebracht und Men erhalten werden will. Ot Die Art der Staats-Form ist also keine ausschließende Bedingung der Nazional-Oekonomie. Aber in der voll⸗ G kommensten Staats-Form wird sie allerdings 25 freysten Spielraum haben. Rp
Zweytens, die Nazional-Oekonomie tann also nur Andenten, in welcher Staats-Form sich ihre Geseze mit unn hoher Wahrscheinlichkeit mindstens keine dauernde Wir— 1 kung versprechen dürften.
Drittens, das von der Vernunft abstrahirte Staats- Ideal muß an sich und im Ganzen idealisiren.
Nisem helden Il d


