Teil eines Werkes 
3 (1808) Die Nazional-Oekonomie. 3
Entstehung
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ö In dem nämlichen Grade wird also, der Realitat nach, die Nazion durch sich selbst regiert. 3. In dem Grade jener Ausdehnung muß auch die Wirkung D des Herrschens für den einzelnen Staatsbürger minder 6 tit fühlbar werden. Das Gewicht ist vertheilt, es drückt auf N eine große Masse, und dieß sichert die Freyheit des einzelnen. ö Iun Ja vielleicht ist die Behauptung nicht gewagt, daß in einer el großen Despozie mehr bürgerliche Freyheit herrscht, als in einer kleinen Republik, nach dem gewöhnlichen Sinne dieses ö Worts. Daher ist in großen Staaten Druck, Abhängig keit und Sklaverey mehr scheinbar, in kleineren mehr reell.

ö Der Despot findet in einem großen Staate hinlängliche Nahrung für seine Herrschsucht, er verschmäht den Detail 0 druck, oder es fehlt ihm auch an Zeit dazu. Man giebt sich ö En dann dem der Größe schmeichlerischen brilljanten Hange des Gesezgehens hin, und sättigt damit den Hunger des nehr Herrschens. Nicht die Gesezgebung aber ist es, welche Heih eine Nazion unglücklich machen kann; denn kraft einer gehei⸗ Wiit

men, ewigen und unvertilgbaren Verschwörung der Völker, in werden alle unweise, und also unökonomistische Geseze, schlecht er oder gar nicht vollzogen, sind daher oft nur in den Büreaus ö Dalh der Gesezgeber noch bekannt. Der Detaildruck ist es, der. 4 sc die bürgerliche Freyheit und das Nazionalwohl verschlingt,

ö und in großen Staaten ist dieser am mindsten fühlbar. Ge⸗ seze drängen Geseze, und alles geht, mit Hülfe des allge⸗ ö I waltigen Natur-Organismus, der den Menschen zum Genuß Mif treibt, seinen stillen, natürlichen Gang. ö Ron Es wird daher stets das Strehen des Weisen seyn, der ö vbor m die Republik in seiner Brust trägt, kleinere Staaten in x hibun größere aufzulösen, gerade um sie zu republikani luuft firen. 727*

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