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werden empört sein Gefühl. El stößt also diese Idee so viel er kann zurück, sie muß ihm stets aufgedrungen werden. Eben deswegen vermeidet er auch an sich alles, was diese Idee aufregen könnte.
Die Geschichte belehrt uns, daß der Mensch eben des⸗ wegen oft selbst seine Beglückung zurück stieß, und die ge—
waltsamen Beglückungsplane verfehlen ihren Zweck.
In kleinen Staaten kann die Krankheit des Herr— schens sich nur auf Kosten des Volkswohlstands, der bürger—⸗
lichen Freyheit, Spielraum verschaffen; durch Zwangsge—
bote und Vorschriften. Selbst die geregelte Glück— seligkeit, die sich insbesondere in demjenigen Theile der Staatshaushaltung so unruhig geschäftig zeigt, den man ge— wöhnlich Polizey nennt, ist ein qualvoller Zustand.
Der geengte Spielraum macht dort dem Despoten das Vielherrschen möglich, und dieß erhöht das Peinliche der Lage des Volks.
Anders verhält sichs in großen Staaten. Abgesehen davon, daß Größe an sich liberalere Ansichten und Meinun⸗ gen wiegt, daß nur in einem großen Stagte Nazionalsinn und Nazionalgeist denkbar ist, und feste Sdurzeln schlagen kann, daß das Gefühl: einer großen, selbstständigen, also Achtung und Ehrfurcht verdienenden und gebietenden Familie anzugehören, die Seele erhebt, so muß ein großer, äußer— lich despotischer Staat sich der Natur nach zur republikani⸗ schen innern Form neigen. ö
In dem Grade als sich der Spielraum des Despoten aus— dehnt, muß er nothwendig auch seine Gewalt unter eine große Masse von Staatsdienern vertheilen, welche, mit der Razion verschmolzen, auch an deren Wohl Interesse haben.


