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Das zweyte Mittel ist: daß Staatsgesellschaften, die nicht Nazional-ökonomistisch sind, denen es also an innrer Kraft fehlt, denjenigen dauernden Wohlstand zu erringen und zu sichern, den das Prinzip der Nazional-Oekonomie fodert, sich freywillig mit größeren, also wirklichen Staaten
vereinigen.
Ein Staat, der an innerer Kraft bis zur Selbstständig⸗ keit geklommen ist, unterliegt der Tendenz zur unnatürlichen Ausdehnung. Er verschlingt alles um sich her, bis er auf einen Staat von gleicher Kraftfülle stößt. Dieß ist die einzige Gränze, die er anerkennt. ö
Das Resultat ist: daß wegen Mangel innerer Kraft nnökonomistische Staaten verschwinden, daß hingegen in der Reibung ökonomistischer Staaten, durch Glück, Zufall und eigenthümliche Talente der Herrscher oder ihrer Heerführer, antiökonomistische, nämlich: kolossale Staaten entstehen. Daß, und warum diese dem Prinzip der Nazional-Oeko⸗ nomie nicht zusagen, habe ich anderwärts bemerkt(Ir B. Z. 148. S. 201.).
In einem Staate, der seine Gränzen antiökonomistisch ausdehnt, müssen an den vom Centrum entfernten Punkten die Zügel der Regierungsgewalt erschlaffen. Die entfernten Provinzen müssen der Willkühr der Präteren unterliegen; die, kraft der Wandelbarkeit ihrer Stellen, nicht, wie der Regent, mit dem Volke durch ein dauerndes Familienband verknüpft sind, also nicht das nämliche Interesse für Volks— wohl haben können. Alle Maosregeln der fernen Regie⸗ rung zum Volkswohl müssen in dem langsamen Fortschreiten der Ausdehnung ermatten; durch die Unmöglichkeit über den Vollzug zu wachen, ohne welchen die weisesten Geseze nur Ideale bleiben. Jenes, von der Natur einer solchen Staats—
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