Teil eines Werkes 
2 (1806) Die Nazional-Oekonomie. 2
Entstehung
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Ganz anders verhält sichs mit einer Nazlonal Hypothekenbank. Der Werth ihrer Zettel beruht nicht auf Vorstellungen, sondern auf der vor den Augen des Publikums liegenden Gewißheit: daß die Bank die Zettel realisiren kann, daß der Verlust unmöglich ist; jeder kann aus dem Nazional-Grundbuche zu jeder Zeit sich über zeugen, daß sein Zettel reellen Werth hat; ihr 2 it kann also nie erschüttert werden.

439 Auch in den Fall kann die Nazional-Hypothekenbank nicht kommen, ihre Zettel nicht mit Metallmünze realisi ren zu können.

In dem Grade als sie die Sicherheit des hypo⸗ thekarischen Kontrakts erhöht, muß auch die Zahl der Dar leiher zunehmen, also müssen die Zettel in dem nämlichen Grade von den Kapitalisten gesucht werden.

2. Muß eine so organisirte Bank an sich alle andre Dar⸗

lehenskontrakte verschlingen. Niemand wird dem Grund eigenthümer mehr auf andere Art als gegen Banknoten vor⸗

leihen, noch kann er es mit Sicherheit. Will dieser an ders als mit Banknoten bezahlen, so legt er auch das Be kenntniß ab, daß er den Werth seines Landguts nicht mehr besizt.

3. Keine Gattung von Papiermünze, ja die Metallmünze selbst, besizt denjenigen Grad von Sicherheit und Vortheil, den diese Banknoten gewähren; denn sie tragen Zinsen, der Kapitalstock ruht nicht einen Augenblick todt, er produzirt in den Händen jedes auch noch so kurzen und momentanen Be sizers; sie müssen also nothwendig im Verkehre, verbunden

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