Teil eines Werkes 
2 (1806) Die Nazional-Oekonomie. 2
Entstehung
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Nazion durch dieses selbstständige Streben nach Wohlstand,

das allgemeine weltbürgerliche Band nicht löse, nicht durch

feindliche, sie zugleich selbst verwundende Maaßregeln, die zarten, unsichtbaren Bande der großen Weltfamilie verleze, deren beglückende Wirkung gerade aus jenem freyen selbst⸗ ständigen, aber freundlichen Streden nach Wohlstand aller Nazionen entspringt, und dadurch beurkundet, daß jeder Ein⸗ griff in die sinnige Naturhaushaltung, jeder Versuch ihren Gang zu meistern, Frevel ist.

Die Nazion muß also, dem Prinzip der Nazional-Oeko nomie gemäß, ihren eignen natürlichen Produkt⸗ Stoff selbst fabriziren, aber sie muß dieses Fabrikat dem

weltbürgerlichen Tausche übergeben, und dem Fabrikat aus

fremden natürlichen üit: Stoff den Zugang nicht verschließen.

147. Grundsätzen gemäß muß also der Staat zunächst

ie Verarbeitung des natürlichen Nazional-Produkt⸗Stoffs 123085 en.

Die Nazion, welche diesen Stoff selbst verarbeitet, ge winnt den Werth der Fabrikazion(der industriellen Produktif⸗ Kraft) und der Komerz- und Transport-⸗Kosten(der Komerziellen Produktifkraft), eignet also diese sich an.

Jedes ökonomistische Produkt gleicht auch die Konsum zion aus. Jeder Fabrikant, der ein Genuß-Mittel schaft, erwirbt im eigentlichsten Sinne seinen Antheil an der allge meinen Nazional-Produkzion. Der Urproduzent baut den Acker nicht einzig für die Konsumzion seiner Urprodukte, auch für die industriellen Produkte, die der Fabrikant ihm antauscht: der Reiz zu diesem Antausch, das Bedürfniß dieser Industrie-Produkte spornt seinen Arbeitsfleiß. Die Masse