— 76—
men richtig. Es ist sehr zu beklagen, daß dieß nicht schon im
J. 1819 beim ersten Landtage geschehen ist; und die übrigen europäischen Staaten haben es schon längst gar wohl um Deutschland und vorzüglich um Baiern verdient, daß man ihre Sperranstalten vergelte.
54.
Soviel die von S. 21 an angegebenen Heilmittel an⸗ belangt, so sind sie wohl sehr zweckmäßig und empfehlens⸗ werth, aber nicht kräftig genug; Krebsschäden lassen sich nicht mit Rosenwasser heilen.
Allerdings ist der Anbau des Mohns, des Reps und andrer Ohlgewächse, des astragalus boeticus(schwedische Kaffé-Wicke), der Runkelrübe(zugleich Kaffé- und Zucker⸗ Surrogat) sehr zu empfehlen.
Weniger wohl der des Tabacks und Dapfent, Denn der bereits dermalen vervielfältigte Anbau dieser bei— den Gewächse hat den Preiß seit einigen Jahren so tief herabgedrückt, daß auch sie nicht mehr mit Vortheil ge— baut werden können.
Am empfehlungswürdigsten ist wohl der Anbau des Flachses und Hanfes, wozu sich in so vielen Gegenden Baierns der geeignete Boden findet.
Bedenkt man, mit welcher Masse von fremden schle— sischen, holländischen und niederländischen Leinwand und
Haußtuch die süddeutsche Staaten noch fortwährend über⸗
schwemmt werden, wovon man sich in allen Städten und auf allen Messen überzeugen kann; bedenkt man, daß gerade die— ser Artikel auch zur Ausfuhr, vorzüglich nach dem noch un⸗ gesperrten Nord⸗ und Südamerika, nun der gesuchteste und vortheilhafteste ist, so kann man nicht genug erstaunen,
dits rachl
stav der
grol
Leid det Spe aller zoge
der gau deut bra
ern.
disch dem sthe des Gew. Theil
durch Ind He


