Druckschrift 
Ideen über die Mittel, das Sinken des Preisses der landwirthschaftlichen Erzeugnisse, also auch des Grundeigenthums zu hemmen, und jenem und diesem Stätigkeit zu sichern / entworfen von ... Julius von Soden
Entstehung
Einzelbild herunterladen

sen Net⸗ für die Uodann da⸗ e, h⸗ Numertt Unter⸗ würde. dieses ut seine

htfertig⸗ tz aber, ührbar? getrie⸗ Sitten hat.

erfasse: d. h. in vandeln, Ule Be⸗ (S. 40⁰

45) if ung und die ¹0 m goßen Dienst⸗

75

herrschaft in Schutz nimmt. Auch könnten öffentliche und Pri⸗ vat⸗Bildungsanstalten für das Gesind dazu sehr kräftig wirken.

Das Verbot auswärtiger Luxuskleider ist zwar sehr wünschenswerth, aber äußerst schwer ausführbar. Wir haben uns(in der National-Okonomie) aus Gründen ge⸗ gen Aufwands-Gesetze erklärt; allein das Übel wächst allerdings vorzüglich in den Provinzial-Städten zu einer solchen Höhe, daß eine Kleider-Ordnung für das Ge sinde und die niedern Stände unbedingt nothwendig wird.

Auch in Absicht der Beschränkung der in den neuen Zeiten bis aufs Außerste ausgedehnten öffentlichen Lustbar keiten, Wirthshäußer, Tanzsäle und Kirchweihfeste sind wir mit dem wohlmeinendem Verf. ganz einverstanden.

51.

Seinen Ideen über geregelte Getraidhandels-Gesell⸗ schaften(S. 55) können wir indeß nicht beipflichten. Die Smithischen Theorieen haben schon Unheil genug gestiftet. Seltenheit und Überfluß bestimmen den Preiß; die Freiheit der Konkurrenz muß ihn dann reguliren; Nicht eine immer auf Gewinn und Spekulation ausgehende Handelsgesellschaft.

32.

S. 65 scheint der Verf. unserm noch immer unwider⸗ legtem Plane eines idealischen Getraidmagazins beizupflichten, ohne sich jedoch deutlich darüber äuszusprechen. Wir wünschten, er hätte es gethan, denn durch eine wissen⸗ schaftliche ruhige Diskussion kann die Wahrheit nur ge winnen.

55.

Daß die frem de Produkte mit weit höheren Mauthen

belegt werden sollten, wie der Verf. S. 67 sagt, ist vollkom⸗