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Der Verfasser glaubt, den Ungrund der allgemei— nen Vorurtheile gegen Papiermünze zerstreut, er glaubt r dargethan zu haben, daß und unter welchen Ver— hältnißen sie für die Erhaltung des Nationalwohlstands nicht nur unschädlich, sondern selbst wohlthätig, ja nothwendig ist. Er glaubt aber, daß die von ihm vorgeschlagene Staats-Schatzscheine nicht einmal,— als eine, die Eigenschaft einer Papiermünze besitzende, Ope⸗ ration angesehen werden könne, denn sie lauten weder au- porteur noch sollen sie zu einem andern Zweck dienen, als: in Ackerbauenden Staaten, deren Nationalvermögen vorzüglich in Grundeigenthum und dessen Produk⸗— ten besteht, beiden mindstens einen Preiß zu bewah— ren, der mit dem Preiße aller übrigen auf dem jetzigen Kulturstande der Menschheit gleich unentbehrlichen Genuß— mittel doch in einigem Verhältniße steht; und dadurch das
„det. Der Mangel wird immer größer, die Menge der „Verarmten und Ausgepfändeten nimmt immer zu. Noch „ist die Noth auf Dörfern und in den kleinen Städten am „fühlbarsten, aber wenn das Herz still steht, läuft das „Blut nicht mehr länge durch den Körper. Schon empfin⸗ „den einzelne Glieder, die dem Herzen zunächst sind, „z. B. der Handelsstand, das Stocken des Blutes. Wie „ist zu helfen? Wenn ich eine Zeitung für Fürsten und 5 „Regierungen schriebe, so ließe ich, statt der Antwort auf „diese Frage, die Reden des großen Reformator Luther „an die deutschen Fürsten abdrucken, der ihnen zu einer „ähnlichen Zeit den Rath, kräftig wie immer, an's Herz „legte, wie wichtig der Bauernstand sey, und was „daraus werden müsse, wenn nicht schleunig geholfen 77 werde.“


