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)Merkwürdig ist, in Beziehung auf den Nothstand der
Grundeigenthümer, was die Hildburghäusifche Dorfzeitung Eim zten Blat vom 17. Jan. heur. Jahrs) in den Worten meldet:
„In einer der letzten Sitzungen der Hessen-Darmstädt. „Landstände sagte der vormalige Bundestags-Gesandte Frhl. „v. Gagern: Ich theile die Klagen über Verarmung „und Geldmangel in Deutschland nicht. Dieser Mangel „an baaren Mitteln kann augenblicklich durch die fremden „Anleihen herbeigeführt werden. Deutschland hat nie zu „den reichsten Staaten gehört. Aber ich mag jetzt auf die „Höhe, auf den Zustand der Heere, auf die Besoldeten „und Pensionirten, auf den Handels- und Bürgerstand, „oder endlich auf die Dienstbothen und Taglöhner sehen, „so kündigt mir nirgend etwas diese Noth und Verarmung „an. Aber Alles, Alles drückt auf den Land⸗ „mann; durch den gesunkenen Werth seiner Güter und „Produkte und durch gesunkenen Credit; und statt besserer „Aussicht, sehe ich das Uebel ärger werden, weil stets „mehrere genöthigt werden, ihre kaum eingescheuerte „Erndte zu verschleudern. Und dennoch ist Deutschlands „erster Vorzug ein fleißiger, angesessener, sittlicher, from— „mer Bauernstand, der sich selbst genügt und nährt! „Ich wollte, daß alle Gewalthaber es zweimal überlegen, „wohin es führt, diesem Bauernstand zu weh zu thun— „Moral und Christenthum fordern gleich stark dazu auf.“
„Wir haben wohl schon Zeiten der Noth in Deutsch— „land erlebt, aber sie war auf alle Stände vertheilt und „schneller vorübergehend. Jetzt ists fast nur der Bauern⸗ „und der ärmere Bürgerstand, der seit Jahren unter den „immer sinkenden Preißen aller ländlichen Erzeugniße lei⸗


