Teil eines Werkes 
Bd. 1 : Abt. 1 (1831) Elemente der technischen Chemie
Entstehung
Einzelbild herunterladen

%

Porzellanfabrikation, brennen des Geschirrs. 531 An, Wie.| Ui: in Meilen ı.\

teen ni. I N* n ER Im: die Waare, abgesehen von der weit schwierigern Anfertigung durch For: enolen, Rn DEN Ist, Yan): | SL, Velkehi,| t|| | den, welche bei dem mindesten Verziehen im Feuer, oder durchs Zer > Kunz, lb! \ N i erauf glasirt,

w vollkommen horizontale Ebne unterstützt werden, Dieses alles machi men ete., weit theurer als Steingut, da'so viele Kapseln gebraucht, weı

springen als unbrauchbar verworfen werden müssen. Endlich können

en 2 auch m Ranger a auf eunmaal im Ofen gebrannt wer oRyds, Zeh E den als Steingut, da jedes Porzellangeschirr einer eignen Kapsel bedarf: Ri f' in; 12 Teller von Porzellan nehmen mit ihren Kapseln eben so viel Platz "ne ein, als 38 Steingutteller. Die Kapseln werden nach dem Füllen mit Geschirr verklebt.

Das Einsetzen der Kapseln in den Ofen, enfournement, das Au

weilse Farbe Ih), r theils des rl N N Gypses und Kt|"en

|| ordnen der Kapselcolonnen, piles oder files, bungsy die Bildung deı

Porzellansche}. e u en: elinsche nöthigen Feuergänge ist eine sehr wichtige Sache, die grolse Erfah

er aus 130 Ri rung und Umsicht erfordert, um sowohl in den äufsersten Colonnen, die wird aus(tn den Ausmündungen der Feuerungen zunächst stehen, als auch in den aus Gyps, Ku mittlern, gleichen Effeet zu erzielen; hiervon hängt das ganze Gelingen

Zusatz, von bm.d befördern, kın) viel Portland

ine Pünktcher W

eines Brands ab. Der Boden des Ofens ist wagerecht, mit gepulver

ten Kapselscherben bedeckt. Nach vollendetem Einsetzen der Kapsel stölse wird die Einsatzöffnung mit 3 Reihen feuerlester Steine ver-

mauert, in derselben ein Probeloch, trou de montre, visiere, von 5

aenı bis 6 Zoll ins Geviert ausgespart, und mit beweglichen Steinen ver- den schr fein; schlossen und verstrichen; ähnliche Oeffnungen sind in der Umfassungs- vengt, In diese mauer des Olfens angebracht und zwar 5 oder 6, eine immer höher al: lurch, trempes, die andere, um durch dieselben Probescherben, montres, ziehen zu kön Flüssigkeit aul nen,(das Probeziehen, tirer des montres). Zu dem Ende werden gla t wurde, Soda sirle Porzellanscherben in eigens dazu verferligten vorn offnen Probe ornen Schablone; kapseln den Probeöffnungen gegenüber in die Kapselreihen eingesetzt Boden der Kaps Man beurtheilt aus der Beschaffenheit dieser Scherben den Gang des on, so werden& Ofens, die Wirkung des Feuers. Man heitzt anfangs schwach, Voı ır entweder jedes! feuerung,(Lavierfeuer, Flattirfeuer), petit feu, trempe, allmählig sie vB, Tassen,» stärker, bis der Ofen völlig rot glüht, wozu etwa 12 bis 15 Stunden Tgaren aul eigens! erforderlich sind; sodann wird das Feuer bis zur stärksten Weilsglüh us Kopsmasse hitze vermehrt, Scharffeuer, grand feu, welches 17 bis 18 Stunden einem Draht pl lang in den Berliner Oefen unterhalten wird, so dafs einige 30 Stunden 1. gebrannt, in ü lang der Ofen gefeuert wird. Der Verbrauch an Brennholz beträgt hier ch, die Geschirr auf einen Brand ungefähr 1% Haufen. Die Hilze im Gutofen zu Sevres and sich ih ist 134° 97,, die im Berliner Ofen größser, indem Stückehen von den runde kann il feuerfesten Steinen, mil welchen der Gutofen zu Sevres aufgeführt ist, x oder aufaPub* in einer Berliner Porzellantasse in den Gutofen eingesetzt sich in eine

> hriken,& glasise Schlacke verwandelten. Die Hitze steigt so hoch in demselben, au z 5 dur! dafs Stabeisen, in eine Kapsel eingesetzt, sich verschlackt und verllüch-

34*

1gspuul el