Teil eines Werkes 
Bd. 1 : Abt. 2 (1832) Elemente der technischen Chemie
Entstehung
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ge ea EESLSDOHNET TE ) 14 Oberschlesischer Zinkofen. ı Wi Rost, sondern es brennen die Steinkohlen auf einem durch die Feuer- diel brücke a abgegränzten Theil der Heerdsohle, um eine heftige Gluth zu er vermeiden; durch 3 Oeffnungen b, b, b wird Luft zugeführt, und die R5 Flamme und der Rauch durch zwei enge Kanäle e, ce nach dem Schorn-| dee stein d geleitet. Man stellt die Muffeln durch die Einsatzthür e auf den kl d Heerd dieses Ofens in 1% bis 2 Zoll Abstand von einander auf Unter- Lern lagen von Ziegelsteinen auf, damit die Flamme sie allenthalben umspüh- ie len kann. Das Anfeuern dauert 6 bis 7 Tage, und nur sehr langsam"£ läfst man die Hitze bis zur Weilsgluth steigen._Dieselben werden dann| A glühend aus dem Ofen genommen und in den Zinkofen eingesetzt. Die bon Hälse der Muffeln, Fig 12 und 13 nach einem doppelten Mafsstab beson-| sche ders gezeichnet, welche weniger Hitze zu ertragen haben, werden aus| doppe gewöhnlichem Töpferthon gefertigt mit Zusatz von zerstolsnen gebrannten| Und Scherben, auf 2 Theile des erstern 1 Theil der letztern; die Anferti-| len gung geschieht gleichfalls über eine hölzerne Chablone. Die vordere b Ras Oeffnung, a Fig. 12 und 13, wird erst nachdem die Masse etwas hart aus Gi geworden ist, eingeschnitten; sie dient theils den Hals zu reinigen, wenn| S sich Zink in ihm festsetzen sollte, theils auch zum Eintragen neuer Be- bin setzungen. en [Beschreibung des oberschlesischen Zinkofens, Tafel VII, Fig. 9, 10 u. 11. N pl Die in Oberschlesien gebräuchlichen Oefen zur Zinkdestillation sind[Ch Doppelöfen, jeder zu 10 Muffeln eingerichtet, von denen die Hälfte nach 4 der einen, die andere nach der andern Seite ausmünden, sie stolsen mit wit), ihrer gemeinschaftlichen Rückwand aneinder und sind mit einander ver-| melche bunden. Hier ist nur ein einfacher gezeichnet. Fig. 9 A zeigt einen a die Längendurchschnitt des Ofens durch die Mitte; Fig. 9 B eine Längen-| Fuzca\ ansicht; Fig. 10 den Grundrifs und zwar A mit den Muffeln, B ohne| Reduei dieselben; C Grundrifs unter der Heerdsohle cd Fig. 9, wegen der Vorla-| Hals w gen p; D Grundrifs über der Heerdsohle e d Fig. 9, auf welcher die Iselben ı Muffeln lagern;(Fig. 9 uw. 11); E Grundrils nach der Linie ab Fig. 11. den hf In allen Figuren bezeichnen gleiche Buchstaben gleiche Gegenstände. R Di Der Ofen ist viereckig, mit einem Tonnengewölbe üperspannt, wel-| rn: ches aus feuerfestem Thon mit Sand gemengt über Rüstbögen geschlagen ji in wird; auf jeder Längenseite schlielsen sich 5 kleine, neben einander lie- Zinkony gende, durch schmale Pfeiler e, e, e getrennte, Gewölbe f,f,f, aus glei- zu Oryd chem Material angefertigt, an das Hauptgewölbe an, durch welche die Man trio Muffeln g, g auf den Heerd h, h gebracht werden. Die 4 äufsern Muf- f llst ein feln an jeder Ecke des Ofens, g!, sind länger, und das Gewölbe f! torher a etwas gröfser.« der Muffelhals, 8 der Vorstofs,(siehe Fig. 12, 13, 14), Ynd r die Vorsetzplatte(siehe Fig.15). i,i sind Abzüge für die Flamme im Gewölbe, k, k desgleichen, welche in der Vorder- und Hintermauer auf- Kur, steigen, um die Cirkulation des Feuers vorn und hinten gleichmäfsig zu au bewirken. Die Räume 1, l unter dem Heerd werden mit schlechten| hal, RER EA F RE. Er z