10 Ausbringen des Zinks aus Galmei,; englischer Ofen. seinem Gewicht, wird mürbe, und dunkler rotlıbraun gefärbt, war es Asch brauner, gelbroth war es weilser. Die oberschlesischen Brennöfen welch" fassen 30 Centna®y man verbraucht auf 100 Centner Galmei 15 Scheffel pp Steinkohlen zum Rösten.(In den Niederlanden wird das Rösten in| Ansfli Schachtöfen vollbracht.) Feerdi9 Die Reduction des im Galmei enthaltnen Zinkoxyds geschieht durch so da’ einen Zuschlag von Kohlen, welche dem grob gepulverten, oder in kleine gelegt‘? Stückchen zerpochten Galmei beigegeben werden; man bedient sich unten theils der Holzkohlen, theils der kleinen Coaks, Cinders, die beim Bren- ven nen auf Rosten durch die Roststäbe fallen. Da aber Zink in der Hitze welch flüchtig ist, so erfordert die Reduction desselben verschlofsne Apparate, ges wie sie zur Destillation nöthig sind. Man bedient sich zu dem Ende yon 03 a), theils des Tiegelapparats zur absteigenden Destillation, englisches lange Verfahren, von Watt eingeführt, b), eines Röhrenapparats, und zwar eine Vi «@) senkrechter irdner Röhren zur absteigenden Destillation, vordem nung vi in Kärnthen üblich,#) horizontaler Röhren, zur seitwärts gehenden De- Rihrc stillation, Jütticher Einrichtung; c), theils der Muffeln mit Hälsen, wo- müssli bei gleichfalls eine schräge Destillation stattfindet, in Oberschlesien, den,® Polen, Krakau, Galicien, Graubünden, schm 4 a) Englisches Verfahren der Destillation des Zinks im Tiegelap- Kohle parat. Die Zinkhütten trifft man in der Gegend von Bristol und Bir- ee mingham an, auch bei Sheffield, erstere beziehen den Galmei aus Flint-| shire und Mendips-Hill, letztere aus Alston-Moor in Cumberland. Sie| ee liegen wegen niedriger Zinkpreise meist alle im Fristen, da schlesischer| Tiere Zink dort wohlfeiler zu haben ist. Die Zinkschmelzöfen sind theils vier- Them eckig, theils rund, wie der auf Tafel VII Fig. 5 im senkrechten Durch- i schnitt, und in Fig. 6 im Grundrifs dargestellte Ofen; letztere verdienen[oc den Vorzug; sie sind auf 6 bis 8 Tiegel eingerichtet, mit einem Kuppel- 4 gewölbe a, überwölbt, stehen unter einem kegelförmigen Rauchman-" tel b, welcher als Schornstein zur Verstärkung des Zugs und Abführung en des Rauchs dient. In demselben befinden sich so viele Thüren c, c, e, I 6 EM als es Häfen im Ofen giebt, in dem Ofengewölbe eben so viele Oeffnun-| RıM gen d,d,d, durch die der Rauch aus dem Innern des Ofens in den Man| enge‘ tel abzieht, und die Häfen besetzt werden können. In den Umfassungs- ser h wänden befinden sich für die Häfen Aufbrechlöcher, durch welche man| stell dieselben in den Ofen einsetzt und auszieht, wenn sie unbrauchbar ge- falle worden; die Oeffnung wird nach dem Einsetzen vermauert. Die Häfen der; werden in einem Flammofen mit zwei Feuerungen von beiden Seiten Gil vorgewärmt, wie bei den Glasöfen üblich ist, der Transport der glühen-“ den Häfen geschieht mittelst einer eisernen Zange, die auf einem eisernen N zweirädrigen Gestell befestigt ist. e der Rost, f die Heitzthür, g der wi e
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