uf
Galmei, Ausbringen von Zink. 9
[Im Jahr 1828 und 1829 sind im preuls, Staat an Galmei gefördert
worden:
Oberbergamtsdistrikt 1828 1829 im Schlesischen....... 671,088 Centner 482,292 Centner WVestphälischen... 1,919» 2862.79 Rheinischen....... 15,487» 19,146%» a 688,494 Gentner. 504,305%5 Centner. 1783 wurden in Oberschlesien gefördert........ 10,000 Centner, UST ee ee are ne ste serenc.. gegen 13,000» 1 RD San.ooon0r0. gegen 18,000» REN a Nee 17,000» STAR RE EL NIERASEN. 48,00» 1) KLOSE N RR ER NR 60,000» SC:= a are OR ILTE 65,000» 1817... anche gehen hin. 86,000» 1S1 Sn cc te see BEER.. 100,000» 1 ER a et 1000 86 en22..04..:100,000» ee ee RR 460,000» EM re RR 660,000»
Im Jahr 1824 waren 19 Gruben in Förderung, Die gröfste Förde- rung war zu Scharley 280,000 Gentner.]
Ausbringen von Zink aus den Zinkerzen. Dieses geschieht 1) aus dem Galmei und Zinkspath, 2) aus der Blende.
1) Aus dem Galmei, Zinkspath.
Der mehreste Zink wird aus Galmei gewonnen, welcher, nachdem er vorher gebrannt worden, der Reduction unterworfen wird. Das Bren- nen hat zum Zweck den Gehalt an Wasser oder Kohlensäure auszutreiben, dadurch das Volum zu vermindern, und die Masse mürb zu machen. Es geschieht theils in Haufen im Freien, theils, mit bedeutender Ersparnils an Brennmaterial, in eignen Brennöfen. Im ersten Fall braucht man Holz oder Steinkohlen, zerschlägt darauf den gerösteten Galmei in Stücke von der Grölse einer Wellschen Nuls; im letzten geschieht das Vorbe- reiten auf dem Heerd eines Flammofens, auf welchen das zerkleinerte Erz durch eine Oeffnung im Gewölbe des Ofens geschüttet und ausge- breitet wird. Fig. 16. Tafel VII stellt den Oberschlesischen Caleinir- ofen im Engendirchighntt, Fig. 17 im Grundrifs dar; a die Oeflnung im Gewölhe zum Einschütten des Galmeis, b, b Oeffnungen i in den Seiten- wänden, mit Thüren verschlossen, zum Wenden des Galmeis, e Scharn- stein, d Feuerbrücke, e Rost, f Schürloch; das Anfeuern geschieht mit Steinkohlen. Der Galmei wird alle Stunden gewendet, und nach 5 bis 6 Stunden gut geröstet ausgezogen, worauf wieder von Neuem der Ofen geladen wird. Durchs Brennen verliert der Galmei ungefähr 3 an
N ye
j 5 ” u f
Br N r
* ‚
\ \w Ri Aa au 2
a
SW
SE PIRERGRREFD\./
N?
N


