Teil eines Werkes 
Bd. 1 : Abt. 2 (1832) Elemente der technischen Chemie
Entstehung
Einzelbild herunterladen

Eee er TE RERTERN

ng armen SEE LE N EETERETE UEER UCSET 4 Mangansäure, Schwefel-, Chlormangan.

oxyd. Sie besteht aus 58,05 Mang. und 41,95 Sauerst., enthält 8,55 WVas- ser, und kann nicht wasserleer dargestellt werden, löst sich leicht in Wasser auf. Die mangansauren Salze, Mangancsiates, sind theils grün, die®®basischen, theils roth, die neutralen.

Mangän verbindet sich mit Kohlenstoff zu Kohlenstoffmangan, Carbure de Manganese, Carburetted M., eine Verbindung, welche bei der Reduction des Manganoxyds in einem Graphittiegel sich bildet. Es ist eine dem Graphit sehr ähnliche Masse, weich, abfärbend, stärker glänzend als erster. Nach Wollaston findet man es in den Höhlungen des Roheisens, wel@h& aus manganhaltigen Eisenerzen erblasen wurde, Schwefelmangan, Sulfure de Manganese, Sulphide of M., kommt als Manganblende, Manganglanz vor, ın krystallinischen Massen und eingesprengt, metallglänzend, eisenschwarz, specif. Gewicht 3,95 bis 4,0, findet sich ın Siebenbürgen, Mexiko; künstlich erhält man es durchs Glühen von Braunstein und Schwefel, wobei schwefligsaures Gas sich entbindet(vergl. I. Seite 160), oder durch Niederschlagung eines Mangan- oxydulsalzes mit Schwefelwasserstoffgas. Im ersten Fall erhält man ein schwarzes Pulver, welches leichter als Mangan schmilzt, in Wasser un- löslich ist, in der Hitze den Schwefel fest gebunden enthält; auf letzterm VWVeg entsteht ein fleischfarbner Niederschlag von Schwefelmangan, wel- cher beim Trocknen dunkelfarbig wird. Es besteht aus 63,23 Mang. und 36,77 Schwef.]

Chlormangan, salzsaures Manganoxydul, Protochlorure de Manganöse, Protomuriate, Pr. hydrochlorate de M., Chloride of M., H. of M., findet sich hin und wieder in Mineralwassern; man kann es durch unmittelbare Verbindung des Mangans mit Chlorgas erhalten, unter Feuerscheinung, oder durch Behandlung von Braunstein mit Salz- säure, wobei Chlorgas sich entbindet,(vergl. I. Seite 195); da jedoch der Braunstein fremde Metalle enthält, so gewinnt man es auf diese Weise nicht gehörig rein. Will man es rein haben, so behandle man Braun- stein erst mit Salpetersäure, welche Eisen, Kalk, Baryt auflöst, und das Manganüberoxyd rein zurückläfst; sodann wäscht man den Rückstand mit Wasser und behandelt ihn mit 2 Th. Salzsäure von. 1,16 ete.

Die Flüssigkeit ist rosenroth, setzt beim Abdampfen rosenrothe tafel- förmige Krystalle an, welche leicht feucht werden. zerflielsen, in Wasser und Weingeist sich leicht auflösen, aber auch bei 25° verwiltern, sich im verschlo/snen Raum ohne Zersetzung schmelzen lassen. Es besteht aus 43,87 Mang. und 56,13 Chl., das krystallisirte enthält 41,322 Wasser. Man gebraucht es in der Kattundruckerei zur Erzeugung von braunen Gründen(Fonds), denn wenn man Gewebe damit bedrackt, sodann durch ein alkalisches Bad nimmt, so wird Manganoxydul entwickelt, welches schnell zu Oxydhydrat wird, von brauner Farbe. Man beitzt

es topisch weg durch Weinsteinsäure für Maschinendruck, mit Chlorzinn

RE

U, k ganerz

derb, s

Spathei

I N I weuses

Wase

Ni M,, en

Draunst

wird; | Schwel | stein ur gelöst,

| die letz