| 2 Manganozydul, M.oxyd, M.oxydul-oxyd,| | ten, an den Enden zugeblasnen, Glasröhren aufbewahrt werden muls; es gl 1 wird durch Hitze allein nicht verändert, besteht aus 77,57 Mang. und stein || 22,43 Sauerstoff, giebt mit 242 Wasser ein weilses Hydrat, mit den Säu- kart || ren Salze, die im reinsten Zustand farblos, meist wegen eines schr gerin- Traun || gen Gehalts an Oxyd rosenroth ins Amethystfarbne übergehend aussehen, wohl | dann auch leichter krystallisiren; sie schmecken bitter, zusammenziehend, deren Il werden von hydrothions. Schwefelammonium SJleischroth gefällt, von Aetz- spec. I kali weils, welcher Niederschlag schnell braunroth, endlich schwarz wird. Eh 2) Manganoxyd, Deutoxide de Manganese, D. of M., kommt als Siegen Braunit vor, wird theils durch Rothglühhitze aus dem salpeters. Oxy-| pa War ı dul erhalten, theils durch Selbstoxydation des Oxyduls an der Luft, Es| ind fie I ist schwarz, oder fein zertheilt sehr dunkelbraun, wird in der Hitze mit I prickdO | Säuren in Berührung in Oxydul verwandelt, besteht aus: 69,75 Mang.| Oehrelo | und 30,25 Sauerst., giebt mit 10% Wasser ein leberbraunes Hydrat, wel-| hi ches auch durch freiwillige Oxydation des Oxydulhydrats entsteht. Das 4 a Manganoxyd giebt nur mit wenigen Säuren Verbindungen, indem es ge-| i N | gen dieselben geringe Anziehung äufsert, wird durch Weinstein- und Ci-| vB ) tronensäure kräftig aufgelöst,(Man bedient sich dieses Oxydhydrats in| aufn der Kattundruckerei, um einen braunen Fond zu erzielen, zu welchem| IR Zweck Chlormangan(salzs. Manganoxydul) angewendet wird.)| in | Das Manganoxydhydrat kommt in der Natur als Manganit,(Schwarz-| ce Manganerz) vor, und ist mitunter mit dem Grau-Manganerz verwechselt|| u | worden, von welchem es sich dadurch unterscheidet, dafs es weniger| ii) L Sauerstoff enthält, also in den mehrsten Fällen der Anwendung des letz- 1ER! | tern, wo es gerade auf den Sauerstoffgehalt ankommt, nicht brauchbar scher Ä ist, ferner dafs es wasserhaltend ist; es giebt fein gerieben ein hellbrau- no] | nes Pulver, während Grau-Manganerz ein schwarzes darstellt, Das Schwarz- Im- | Manganerz hat ein specif. Gewicht von 3,838 kommt krystallisirt, dicht Cllrapı | und erdig vor, ersteres in Schweden, letzteres im Regbzk. Coblenz bei ms hä Kirchen, Regbzk. Arnsberg bei Eiserfeld, in Thüringen(Oehrenstock bei I Ilmenau), Harz, Hessen, Erzgebirge, in Frankreich(la Romaneche,). us |[VVad, nelkenbraun ins Schwärzliche, theils fasrig, theils schaumig, erdig, Farbes kommt auf Brauneisensteingängen mit Schwarzmanganerz vor, am We- sterwald bei Kirchen, am Harz, Thüringer Wald, Derbyshire; das er- UN dige VVad erhitzt sich mit Leinöl gemengt, und kommt zur Entzündung. und yew Manganoxydul-Oxyd findet sich als Hausmannit(Schwarz-| Kali ge Manganerz) zu Ilefeld, Ilmenau; wird erhalten, wenn ein Manganoxyd Mg stark erhitzt wird, z, B. Braunstein, oder Manganoxydul, kohlens. Oxy- Sir dul, Manganit. Es hat eine braune Farbe, giebt wohl keine eignen\ıluz Salze, und wird durch Salpetersäure in Oxydul und Ueberoxyd geschie- Nrbt= den, besteht aus 31 Oxydul und 69 Oxyd.] über d al F |
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