Teil eines Werkes 
2 (1802) Von der Kunstsprache und dem System
Entstehung
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breiter als unten, wo sie sich allmählig in den Blattstiel verdünnen, am Rande schwach gezähnt, auf der Oberflüche fast unbehaart, auf der Unterflä⸗ che aber mit einem weißen Filze überzogen. Die Blatt⸗Ansütze sind halbherzförmig und gezähnt. Die Unterscheidung dieser Art wird dadurch erschwert, daß die Form der Blätter sich sehr abändert, und bald rundlicher, bald schmäler und spitziger ist.

In unsern Pflanzungen ziehn wir noch die schöne zweyfarbige Weide(Salix bicolor Erh., cine- rea Milld.), mit elliptisch-evförmigen, fast gar nicht gezähnten, auf der Unterfläche mit feinen Seiden haaren bedeckten Blättern, deren Blatt-Ansätze läng⸗ lich zugespitzt sind: ferner die Sandweide, mit ey rund⸗länglichen, glattrandigen, oben etwas zottigen, unten seidenartig⸗filzigen Blättern, und eyförmigen, spitzigen Blatt-Ansätzen. Diese schöne Weide ist mit der braunen(S. fulca) nicht zu verwechseln. Die letztere hat ganz kleine, ovale, glattrandige, oben glat te, gerippte, braungrüne Blätter, deren Unterfläche ei nen seidenartigen dichten Ueberzug hat.

Die babylonische oder Thränenweide unterscheidet sich gleich beym ersten Anblick durch die überhängenden Zweige, und durch die sehr langen,

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