Teil eines Werkes 
2 (1802) Von der Kunstsprache und dem System
Entstehung
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linien ⸗lanzetförmigen Blätter, die am Rande scharf gesägt und auf der Unterfläche graugrün sind. Die Blatt-Ansätze sind lanzetförmig. Aus Nordamerika haben wir noch eine Trau erweide(S. triltis) erhalten, die sich von unse⸗ rer gewöhnlichen Thränenweide sehr leicht unterschei⸗ den läßt. Die Zweige sind mit Filz uberzogen; die Blätter lanzetförmig, nach unten verdünnt, oben kurz zugespitzt, auf der Oberfläche mit Seidenhaaren, auf der Unterfläche mit dichtem weißen Filze bedeckt, und etwas runzlig. Eine andere schöne neue Art habe ich eben daher erhalten, die ich die ul menblätt rige nennen möchte, weil die Blätter an der Grund⸗ fläche ungleich sind. Uebrigens sind sie lanzetförmig bis funf Zoll lang und über anderthalb Zoll breit, am Rande scharf gesägt, und die Sägezähne so wohl als der ganze Rand sind etwas knorpelartig. Die Unterfläche ist graugrün, und die Blatt-Ansätze sind rund, gezähnt und kraus. Eine andere Art, die Weide von Lancaster, ist dieser ähnlich; nur daß die lanzetförmigen Blätter unten schmal zulau⸗ fen, daß die Zähne krumm gebogen und mit Drüsen besetzt, und die Blatt-Ansäͤtze nicht kraus und we niger gezähnt sind.