Teil eines Werkes 
2 (1802) Von der Kunstsprache und dem System
Entstehung
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3⁴ hoher Strauch. Die Blätter sind eyförmig, an der Grundfläche lang verdunnt, am Rande ungleich ge zähnt, auf der Oberfläche etwas runzlig und mit fein anliegenden Härchen, auf der Unterfläche aber mit einem dichten, weißen Filze besetzt. Die Blatt- Ansätze sind rundlich- herzförmig, nach außen gebo⸗ gen und etwas gezähnt. x

Die Korbweide unserer Bach-Ufer zeichnet sich durch ihre sehr langen und schmalen Blätter aus, die gewöhnlich käum einen halben Zoll breit und sechs bis acht Zoll lang, dabey am Rande zu⸗ rück geschlagen, wenig wellenförmig ausgebogen und kaum gezähnt sind. Die Unterfläche ist weiß⸗filzig, und der Blattstiel mit schmalen, lanzetförmigen Blatt⸗ Ansätzen versehn, welche aber bald abfallen.

Auch die weiße Weide unserer Saal-Ufer läßt sich durch die langen lanzetförmigen, fein ge⸗ sägten Blätter, die auf beiden Flächen mit Seiden- haaren bedeckt sind, unterscheiden. Die untersten Blattzähne pflegen etwas drüsig zu seyn.

Die große Werftweide(8S. acuminata) ist etwas seltener; doch findet man sie, als einen ziem⸗ lich hohen Strauch, an den Ufern unserer Flüsse bis weilen. Ihre Blätter sind länglich⸗ eyförmig/ oben