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in den Antheren⸗tragenden Kätzchen, und der häufige Besuch, den die Weidenblüthen von Inseeten er⸗ halten, überzeugt uns davon, daß die Befruchtung hauptsächlich durch Beyhülfe der Inseeten geschieht. Eine der häufigsten Arten an unserer Saale und an Ihrer Elster ist die Weide mit drey Anthe⸗ ren, deren Blätter lanzetförmig mit lang vorgezo⸗ gener Spitze, in der Jugend mit Seidenhaaren be— deckt, nachher aber ganz unbehaart, am Rande stumpf gesägt oder gekerbt, und an der Grundfläche bald ver⸗ dünnt, bald zugerundet sind. Der Blattstiel ist ge⸗ wöhnlich mit zwey oder drey Drüsen versehn: die Blatt-Ansätze sind rundlich⸗herzförmig und eckig ge⸗ zähnt. Diese Art bleibt gewöhnlich ein Strauch mit langen, ruthenförmigen Aesten. Die Weide mit Mandelblättern ist wahrscheinlich dieselbe Art— die man so genannt hat, wenn die Weide mit drey Antheren deren nur zwey zeigte. Auch die Dotterweide kommt an unsern Flüssen und Bächen ziemlich häufis vor. Ihre Zwei⸗ ge sind dottergelb: die Blätter lanzetförmig, an bei⸗ den Enden verdünnt, am Rande fein gesägt, und die Sägezähne mit kleinen knorplichten Drusen besetzt. Die Unterfläche der Blätter ist grau, mit sehr feinen,


