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auf verschiedenen Stämmen getrennt tragen. Sie i eben so wenig natürlich, als die ein und zwanzigste und drey und zwanzigste Klasse.
Eine der gemeinsten, zahlreichsten und schwierig— sten Gattungen aus dieser Klasse ist die Weideß wovon ich allein fast achtzig Arten getrocknet besitze. Einige dreyßig Arten wachsen in Deutschland wild oder werden in unsern Pflanzungen gezogen. Der Charak— ter dieser Gattung liegt darin, daß die Antheren so wohl als die Pistille in schuppenreichen Kätzchen er⸗ scheinen. Die Zahl der Antheren beschränkt sich zwar bey den meisten Arten auf zwey, aber es giebt auch einige mit drey, fünf und mehrern Antheren. An der Grundfläche der Staubfäden ist eine gelbliche Honig⸗ drüͤse, die vollkommen von den weichhaarigen und ge⸗ wimperten Kätzchen-Schuppen bedeckt wird. In den Pistill⸗tragenden Kätzchen finder man über jeder Schuppe einen länglichen Fruchtknoten, und neben demselben eine gelbliche, längliche Honigdrüse: das Pistill erhebt sich in eine vierspaltige Narbe: und der Fruchtknoten hinterläßt eine zweyklappige Kapsel, die voll dünner Saamen ist, welche an der Grundfläche mit wolligen Haaren versehn sind. Das Daseyn der Honigdrüse, so wohl in den Pistill⸗tragenden als


