Teil eines Werkes 
2 (1802) Von der Kunstsprache und dem System
Entstehung
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Ist ein Blatt an der Spitze sehr zugerundet, nach der Grundfläche hin aber sehr schmal, so heißt es spathelförmig; ist es noch dazu auf der Oberfläche hohl, so nennt man es löffelförmig: und keilförmig, wenn die Svitze wie abgestutzt ist, und das Blatt dann nach der Grundfläche hin schmälet wird. Diese Form ist von der Spathelform bloß dadurch unterschieden, daß hier die Spitze ab⸗ gestutzt und dort zugerundet ist. Umgekehrt eyförmig ist ein Blatt, wenn es, gegen die Grundfläche ange⸗ sehn, eyförmig aussieht. Es ist von dem spathelför⸗ migen wenig unterschieden. Rauten förmige

Blätter stellen ein geschobenes Viereck dar; schiefe

sind auf einer Seite schmaler als auf der andern, so daß die Mittelrippe nicht genau in der Mitte hin⸗ läuft.

4. In Rücksicht des Randes der Blätter be⸗ merken wir folgende Kunst⸗Ausdrücke:

Gesägt ist ein Blatt, wenn sehr scharfe kleine Zähne so dicht zusammen stehn, daß sie sich zu be rühren scheinen, wie die Psirsichblätter. Sind zwi⸗ schen den größern Zähnchen noch kleinere, so heißt das Blatt doppelt gesägt, wie bey der sauren Kirsche und bey der Ume. Stehn die Zähne etwas