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nigstens dreymahl die Breite übertrisst,(Fig. 11 32 lanzetförmig, wenn das läͤngliche Blatt von der Grundfläche bis zur Spitze allmählig immer mehr abnimmt, wie bey der Myrte; schwertför⸗ mig, wenn ein langes Blatt an einem Rande et— was erhaben, an dem andern aber ausgehöhlt ist und in eine scharfe Spitze ausläuft, wie die Blätter der Iris. Sichelförmig heißt ein Blatt, wenn sich die Spitze eines schwertörmigen Blattes ganz herum krümmt; linienförmig, wenn ein an sich schmales Blatt oben und unten gleichen Durchmes— ser hat, wie die Blätter der Wicke,(Fig., 1.) Ist das liniensörmige Blatt oben sehr zugespitzt, so heißt es pfriemenförmig. Der Wachholder und eini⸗ ge Tannen würden pfriemenförmige Blätter haben, wenn diese nicht so steif wären und im Winter aus⸗ dauerten: ist dies der Fall, so nennt man ein sol⸗ ches Blatt eine Nadel. Haarförmig heißt ein Blätt, wenn es sast gar keine Breite hat, und deßwegen mit einem Haar oder Faden verglichen wird. Das Wort: fadenförmig, oder haar— förmig, gebraucht man auch von Blumen⸗und
Fruchtstielen, wenn sie jene ungemeine Düune ha⸗ ben.


