Teil eines Werkes 
2 (1802) Von der Kunstsprache und dem System
Entstehung
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3z. V. bey den Jungermannien, sind sie von den eigent? lichen Blättern oft bloß durch ihre Kleinheit zu un: terscheiden. ö

Blatt-Ansätze müssen von den Ausschlags⸗ schuppen unterschieden werden. Die letztern sind leine, nicht grun gefärbte Schurpen, die beym Aus⸗ schlagen der Sichen, an den jungen Trieben der Fich⸗ ten erscheinen, und gemeiniglich bald abfallen.

Wenn ein Blatt dicht an der Blume sitzt und sich von den übrigen Blättern durch Farbe und Ge⸗ sialt wenig unterscheidet, so nennt man es überhaupt Blumenblatt; Deckblatt aber, wenn es sich durch Farbe, Gestalt und Bau sehr merklich unter⸗ scheidet. Am schönsten werden Sie solche Deckblät⸗ ter an den Lindenblüthen bemerken, wo sie durch ihre weißliche Farbe schon von weitem auffallen, und wahrscheinlich dazu dienen, die Bienen und andere Insecten anzulocken. Blumenblätter sehn Sie au den Blüthen der Stendelwurz,(Fig. 3.) Es ist nur zu bedauern, daß wir keinen andern Ausdruck haben, wodurch die Verwechselung mit den eigentli⸗ chen Blättern der Blumenkrone vermieden werden

köunte. Wenn Blumen, die in einer Aehre oder Traube stehn, über sich noch eine Menge Blätter

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