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(Th. 1. S. 129. 130.) von dem allgemeinen Ueberzu⸗ ge derselben gelesen haben, etwas umständlicher er⸗ örtern.
Die Oberfläche der Gewächse ist nämlich sehr oft mit Haaren besetzt. Die Verschiedenheiten dersel— ben habe ich zum Theil an dem angeführten Orte be⸗ schrieben. Hier setze ich noch hinzu/ daß man weich-⸗ haarig und rauh haarig unterscheidet. Jenes wird von feinen, weißen, weichen, kurzen Haaren ge— braucht; dieses von langen, etwas steifen Haaren. Sind die Haare noch steifer, fast stechend und etwas lang, so ist die Oberfläche borstig; sind die Haa⸗ re aber bey ihrer Steifigkeit und stechenden Beschaf—⸗ fenheit sehr kurz, so ist die Oberfläche hackerig. Liegen die steifen Haare dicht angepreßt und entstehn sie aus einer kolbichten Grundfläche, so heißt die Ober⸗ fläche strieg licht. Die Weichen Haare stehn oft am Rande des Blattes, der Blumenkrone, oder an den Blattwinkeln, und sind von gleicher Länge; dann hei⸗ ßen sie Wimpern: oder die weichen feinen weißen Haare liegen dicht an die Oberfläche angepreßt und machen diese glänzend weiß; dann heißt diese seiden⸗ artig.


