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stumpf dreykantige, sechöstreiige Fruchtknoten. Das obere Ende der vertieften Streifen schwitzt ein Tröpf— chen Honig aus. Auf dem Fruchtknoten sitzt ein rundliches, stumpf dreykantiges Pistill, mit einer ganz stumpfen Narbe. Die Saamenkaysel ist drey⸗ kantig und dreyfächerig, und in jedem Fache sind zwey, auch vier rundliche Saamen.
Sehen Sie, meine liebe Louise, so beschreibe ich kunstmäßig die Hyacinthe. Da Sie die erste Samm— lung meiner Briefe gelesen hahen, so kann für Sie diese Beschreibung gar keinen unverständlichen Aus⸗ druck enthalten; und ich glaube, wir thun überall wohl, wenn wir unsere Kunstsprache, so viel als mög⸗ lich, der Sprache des gemeinen Lehens anpassen, und diese nur genauer zu bestimmen suchen.
Ich werde daher nicht nöthig haben, Ihnen die gewöhnlichen Kunst⸗ Ausdrücke, die der Sprachge⸗ brauch des gemeinen Lebens schön hinlänglich bestimmt hat, umständlich zu erklären, sondern nur diejenigen werde ich Ihnen erläutern, die der gewöhnliche Sprachgebrauch nicht gehörig fest gesetzt hat.
Ehe ich aber die verschiedenen Formen jedes ein— zelen Theils kunstmäßig gögebe, will ich Ihnen, was Sie in meinen Briefen über den Bau der Gewächse
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