Teil eines Werkes 
2 (1802) Von der Kunstsprache und dem System
Entstehung
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beynahe, hinzu setzen muß! So kommen Ueber⸗ gänge von der einen Form des Blüthenstandes in die andere vor: die Aehre geht in die Traube, diese in die Rispe über, ohne daß man bey manchen Exem plaren bestimmt sagen kann, welcher Ausdruck für ihren Blüthenstand am meisten paßt.

Diese Schwierigkeiten bey der Benutzung der

Kunstsprache führen mich auf die Hindernisse bey der

Erlernung derselben, welche sich denen entgegen set⸗ zen, die der lateinischen und griechischen Sprache nicht mächtig sind. Die botanische Kunstsprache ist ursprünglich lateinisch und griechisch: wer keine Kenntniß von dem Gebrauche der lateinischen und griechischen Ausdrücke überhaupt hat, wird auch nicht im Stande seyn, die botanischen Kunst-Ausdrücke gehöͤrig zu fassen. Für unsere Muttersprache sind diese Kunst⸗Ausdrücke itzt zwar auch ziemlich fest bestimmt; allein der gemeine Sprachgebrauch weicht oft gar sehr von dem wissenschaftlichen ab, und man muß sich erst mühsam an diesen gewöͤhnen, um jenen zu verlernen. Als Beyspiel führe ich nur den Aus⸗ druck: Kelch, an, den wir in der Botanik ganz an⸗ ders gebrauchen, als im gemeinen Leben. Auch die Ausdrücke: Traube, Aehre, Büschel, Strauß, wer⸗

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