Teil eines Werkes 
1 (1802) Von dem Bau der Gewächse und der Bestimmung ihrer Theile
Entstehung
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Wun dy und welchen das Pflänzchen, so bald es nur hervor flew getrieben ist, ohne allen Nachtheil in ziemlicher Men⸗ un,h ge aus der grünen Oberfläche von sich geben kaun. de Beym Keimen der Saamen scheint in der That huh un eine ähnliche Veränderung wie beym Gähren der uu lt u. Pflanzensäfte vorzugehen. Die Saamenlappen ent Ind ed i H halten Pflanzenschleim und Zuckerstoff, die durch ftüh muan Wärme⸗, Wasser- und Sauerstoff, die sie aus Luft Vimee und Wasser anziehn, in Gährung gerathen und koh⸗ lensaures und Wasserstoffgas entwickeln. Daher rie⸗ InenituM. chen und schmecken keimende Saamen viel auffallen⸗ Rhißigtt h der und schärfer als vorher. Darum kann man aus 6 uht M keimenden Getraidekörnern Getränke machen, die un hun I kohlensaures Gas entwickeln und durch den Vorrath an Wasserstoff berauschen. deWn In den Saamenlappen geht hauptsächlich dieser Ein Proceß vor; daher sind diese in der That sehr noth Ia WR wendig, wenn sich der Keim entwickeln soll. Man iilt d E hat indessen Versuche angestellt, um zu sehen, ob uuuns. das Wegschneiden der Saamenlappen nachtheilige ushd Folgen für das Keimen habe. Man hat gefunden, such daß dies nur dann der Fall sey, wenn man denjeni⸗ un Samn gen Theil der Wurzel verletzt, mit welchem die Saa

Run menlappen in Verbindung stehn. Bleibt nur dieser sthrReumn