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Theil verschönt, so kann immer noch die ernährende Feuchtigkeit in die Wurzel eindringen, und durch sie wird das Pflänzchen ernährt.
Dies Alles sind nur Erläuterungen der merkwüt⸗ digen Naturerscheinung, die als gar keine hinreichen-⸗ de Erklärung angesehn werden können. Die Gäh⸗
rung bewirkt in keinem andern Körper als nur in
dem keimenden Saamen die Entwickelung der Theile. Es müssen also noch höhere Kräste da seyn, denen diese Veränderung der Mischung bloß als Hülfsmittel dient. Die Lebenskraft des Keims, innig gebunden an den organischen Vau, ist es, zu der wir unsere Zuflucht nehmen, bey der wir stehen bleiben müssen, wenn wir uns nicht in ewige Widersprüche verwickeln wollen.
Das keimende Korn, meine geliebte Schwester, und die werdende Sonne, der Bau des feinsten Mooses und das unendliche Gebäude des Weltalls
überzeugen uns gleich lebhaft, daß wir Erdbürger
die Allmacht des Schöpfers nicht begreifen werden, so lange wir an diesen Staub gefesselt sind. Sollte aber der; welcher uns mit diesem Durste nach Er⸗ kenntniß erschuf, dieses unendliche Verlangen nicht einst zu stillen wissen?... ö
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