4⁰⁴
wegen seiner festern Beschaffenheit, sich mehrere Jah⸗ re lang unversehrt erhalten kann.
Je mehr Vorrath von Eyweiß vorhanden, oder je reicher der Gehalt der Saamenlaypen ist, desto mehr Nahrung findet das keimende Pflänzchen, desto üppiger wächst es ins Laub; aber desto meniger vflegt es auch geneigt zu seyn, Blumen und Früchte anzu⸗ setzen. Dies ist der Grund, warum man die Melo⸗ nenkerne gern etwas alt werden läßt, weil sie dann
am besten gerathen, da der reiche Vorrath von Nah⸗
rungsstoffen in den Kotyledonen sich unterdessen auf⸗ zehrt und die Pflanze nicht so sehr ins Laub treibt.
Eine Hauptbedingung heym Keimen der Saa⸗ men ist ein angemessener Standort der letztern. Sie müssen in eine Substanz gebracht werden, deren Theile sich nicht vollkommen im Wasser auflösen, und von denen dennoch so viel aufgenommen wird, daß der Saame hinreichende Nahrung erhalten kann. Diese Substanz muß ferner Licht, Wärme, Luft und die Bestandtheile der letztern, als die großen und noth⸗ wendigen Hülfsmittel des Wachsthums, einsaugen und dem Saamen mittheilen können: kurz, alle übri⸗ ge Beförderungsmittel des Keimens müssen durch diese Substanz leichten und freyen Zutritt zum Saa⸗ men erhalten.
1õ
E 9ih n E Gmdot NWbiete N He Oaum M
lishe
enth lich
Siu
geh
rotht jen Caam W shhel RMises Heme M ae
Hh
Ruf


