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pfänglichkeit habe. Diese Einpfäuglichkeit beruht.
theils auf dem Daseyn aller Theile, und also dar— auf, daß der Saame nicht taub sey; theils auf dem erforderlichen Alter. Die Taubheit des Saamens erkennt man vorzüglich daran, daß er eine Höhle hat, daß er nicht die ganze Schale ausfüllt, nnd daß er auch viel leichter ist. Indessen muß man be—⸗ denken, daß es wirklich vollkommene Saamen giebt, zu deren Wesen eine Höhle geydet, und die an sich sehr leicht sind. Wenigstens kann das Schwimmen oder Sinken der Saamen im Wasser kein sicheres Zeichen der Heim-⸗Fähigkeit derselben seyn.
Seine gehörige Reife muß der Saame erlangt haben, wenn er keimen soll; denn sonst sind seine Theile und Säfte nicht alle so roneentrirt, daß sich aus ihnen die neue Pflanze entwickeln könnte. Doch
giebt es Fälle, wo ein sehr junger Saame wieder
keimt, selbst wenn er noch an der Mutterpflanze hängt. Ich habe oft am rothen Convolvulus keimen—⸗
de Saamen hängen gesehn. So erzählt auch Du⸗
hamel, daß er den Saamen einer Esche keimen gesehn habe, da er noch am Baume hing. Meines Erachtens sind diese Ausnahmen von der Regel durch den starken Trieb der Säfte in der Pflanze, die
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