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Es ist für mich immer ein Gegenstand der Be⸗
wunderung der Allmacht, wenn ich das feine Keim
chen einer Wallnuß oder einer Eichel betrachte; wenn ich durch die stärksten Vergroßerungen kein re⸗ gelmäßiges Gewebe, sondern nur einen Haufen meh⸗ lichter undurchsichtiger Substanz darin unterscheide; und wenn ich nun bedenke, daß aus diesem kleinen Häufchen scheinbar roher Masse ein Baum erwächst, dessen Bau ungemein schön organisirt und dessen Dauer vielleicht auf Jahrhunderte berechnet ist. Wie diese allmählige Entwickelung der scheinbar rohen
Masse zu der schönsten und vollkommensten Organi⸗ sation erfolgt:: das ist uns kurzsichtigen Sterblichen eben so unbegreiflich, als die Schöyfung ganzer Weltordnungen und Sonnen-Systeme aus dem re⸗ gellosen Chaos es ist.
Wir wollen zuvörderst auf die merkwürdigsten Sichemden beym Keimen Nücksicht nehmen. Du weißt, was mit der Gerste und dem Waizen vorgeht, wenn sle auf den Maischbottich gebracht und mit Wasser aufgegossen werden, um Malz dgraus zu ma⸗ chen. Die HKörner quellen und keimen, und während
dessen entwickelt sich ein süßlicher Geschmack im Auf⸗
guß. Dieser verbreitet guch einen ganz eigenen Ge⸗
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