Teil eines Werkes 
1 (1802) Von dem Bau der Gewächse und der Bestimmung ihrer Theile
Entstehung
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Wilha ng An eben dieselbe.

nihl x itt NI6 dieser Zergliederung der Saamen laß uns I d Rine nun, meine geliebte Auguste, die höchst merkwürdi⸗ man auc h gen Erscheinungen des Keimens untersuchen, und Du 5er de dih wirst sehen, daß man daraus auf die ganze Haushal⸗ de Mii s tung, besonders auf die Ernährung der Gewächse zusanmen die wichtigsten Schlüsse herleiten kann. Wenn aber Ursirchet M irgend wo der Unterschied zwischen dem Begreifen fiustge Nu und dem Verstehen der Natur auffallend ist, so ist ö Daxoßeuum es bey diesem interessanten Processe. Wir können L ich g sh nicht läugnen, daß wir die Gesetze, nach welchen das t fein u Keimen der Saamen erfolgt, itzt immer besser ver⸗

stehen lernen, als ehemals: aber wir müssen darauf Verzicht thun, die erste Ursache und den hinreichen⸗

v den Grund dieser Veränderungen begreifen zu wol⸗ hwah⸗ len. Ich werde also auch hier nur die Erscheinun 15⁷1 gen des Keimens beschreiben; die Bedingungen an⸗ Acemn geben/ unter welchen es erfolgt; die Verhältnisse der 10% Kneng Außendinge zu dem keimenden Saamen, und die

Gesetze, nach welchen sie wirken, angeben; und dar⸗ aus eine Erklärung der verschiedenen Veränderungen herleiten, welche vor der Hand befriedigend seyn muß, bis wir tiefer ins Innere der Natur gedrungen sind.