Teil eines Werkes 
1 (1802) Von dem Bau der Gewächse und der Bestimmung ihrer Theile
Entstehung
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II

üͤberall sieht man Spuren seiner unendlichen Macht, Weisheit und Güte: alles zeugt von seiner allwal⸗ tenden Vorsehung: alles nöthigt uns zur Verehrung und Anbetung dessen, der uns diese Fähigkeiten ver⸗ lieh, ihn in seiner Schöpfung zu erkennen. So ent⸗ steht wahre Religiosität, deren kein ächter Natur⸗ forscher jemals entbehrt hat. Und gewiß werden

alle, die im Gewühle von Gesellschaften diese Ge⸗

sinnungen verläugnen, in einsamer Betrachtung der Natur genöthigt, sich zu gestehn, daß es der Thor⸗ heiten größte ist, den Aussprüchen der Vern unft und des Herzeus sich zu widersetzen, und sich seiner edel sten Gefühle zu schämen, bloß um den Sxöltereyen elender Witzlinge zu entgehen.

Und diese treffliche Wissenschaft, meine Ethelte Friederike, sollte zur Bildung des weiblichen Ge schlechts nicht nützlich, nicht nothwendig seyn? Sie sollte überflüssige Kenntnisse mittheilen und von der wahren Bestimmung des Weibes abführen? Nein, Du bist gewiß mit mir vom Gegentheil überzeugt. Wenn ein Mädchen aus höhern Ständen ihrer ehr wurdigen Bestimmung, Gefährtinn eines gebildeten Mannes, und Erzieherinn ihrer Kinder zu seyn, ent⸗ gegen geführt werden soll: wenn ihr Körper und