318 Zwölftes Kapitel.
Ueber und unter dieser Spalte sieht man auch eini⸗ ge andere, die schmäler sind, und eine unter andern, die nur 6 bis 7 Linien in der Breite hat, und sich, wie die vorhergehende, auf 7 bis 8 Schuhe verlängert. Einige dieser kleinen Spalten zeigen, daß die Schich-⸗ ten des Hornsteins ungleich eingesunken sind, seit sich der Granit hineingedrungen hat: denn man sieht, daß sie plötzlich abgebrochen sind, und nachher wieder bald ein wenig höher, bald ein wenig tiefer anfangen. Die breiteste Spalte scheint auch an einigen Orten sich ein we⸗ nig darnach gerichtet zu haben.
§. 600. Schluß aus dieser Erscheinung.
Diese Adern von Granit, die damals neu für mich waren, schienen mir über die Bildung dieser Steinart Licht zu verbreiten.
Denn für jedermann, der ein wenig in der Mine⸗ ralogie bewandert ist, ist es fast bewiesen, daß der Gra⸗ nit in diesen Spalten durch das Einfiltriren des Wassers gebildet worden, das, indem es von dem Granitberge, der über diese blättrige Felsen herhängt, hinabfiel, die Bestandtheile dieses Bergs wegschwemmte, sie in dem Innern dieser Spalten ablegte und krystallisiren ließ. Wenn man die Spalten eines Marmors oder Schiefer⸗ steins mit Spath oder Quarz angefullt findet, so ent⸗ scheidet man sogleich, daß diese fremden, oder, wie sie Linnäus nennt, parasitischen Körper durch das Was⸗ ser herheygefuhrt und in diesen Spalten krystallisirt wor⸗ den. Da nun die Bestandtheile des Granits der Kry⸗ stallisirung durchs Wasser fähig sind, warum sollte man in den nämlichen Umständen Bedenken tragen, anzu⸗ nehmen, daß der selbe auch aufgelöst und durch Hulfe des — 8 krystallisirt worden? 36
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