316 Zwölftes Kapitel.
stiege, ich auf die Vereinigung dieser zwey Steinarten kommen würde. Meine Hoffnung betrog mich auch nicht: denn ich kam wirklich hinauf, hatte aber, um dähin zu gelangen, sehr steile Abhänge zu beklettern.
Ich fand zu meiner Rechten einen Berg, der gänz⸗ lich aus derjenigen blättrigen Felsart bestand, welche die eine Hälfte des Stücks ausmachte, das ich ange⸗ troffen hatte. Seine Blätter sind äußerst dünne, roth mit Weiß vermengt, und haben eine sonderbare Aehn⸗ lichkeit mit den Fasern eines versteinerten Holzes. Die rothen oder braunen Theile dieser Steinart sind eine Ver⸗ mischung kleiner Blätter von Glimmer und einer sehr zertheilten Hornsteinart. Die weißen Theile sind ein sehr feinkörnichter Quarz. Wenn man dieselbe anhau⸗ chet, so giebt sie einen starken erdichten oder thonichten Geruch von sich.
Dieser Fels ist in verticalen Schichten angelegt, die sehr flach sind und wohl auf einander folgen. Ihre Di⸗ cke ändert sich von einem Zoll bis auf einen Schuh, und ihre Flächen, die sich von Westnordwest gegen Ostfüd⸗ osten stürzen, sind mit den dünnen Blättern der Stein⸗ art vollkommen parallel. Schiefe Spalten an den Flä⸗ chen der Schichten schneiden diese Felsart an verschiede⸗ nen Orten von einander, und nöthigen sie, sich in Stüͤ⸗ cke von rautenförmiger Bildung zu zerbrechen.
Auf der Linken steht ein Berg von grauem, nicht aderichtem, kleinkörnichtem Granit. Er hängt über den Hornfelsen her, und es scheint selbst, daß das Ge⸗ wicht des Granits die Schichten dieser Felsart einge⸗ drückt oder zerquetschet hat: denn sie sind unter dem Gra⸗ nit zerbrochen, in Unordnung und umgestürzt, und er⸗ halten ihre Regelmäßigkeit nur in einer gewissen Entfer⸗ nung wieder. Eine schmale Spalte theilet diese zwey Berge von einander. Ich drängte mich so hoch und so weit in dieselbe hinauf, als es mir möglich war, 0/
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