Teil eines Werkes 
1 (1781) Horatius Benedictus von Saussure, Professors der Weltweisheit zu Genf Reisen durch die Alpen. 1
Entstehung
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282 Zwölftes Kapitel. §. 306.

Große abgerundete Klötze.

Die Bruchstücke der Alpenfelsen, welche auf dem Hügel von Boisy zerstreut gefunden werden, sind in mancher Betrachtung merkwürdig. Das größte da von, und von allen, die ich jemals so weit von ihrem Ursprunge angetroffen habe, liegt in einem Felde, nord westlich vom Schlosse, und heißt Pierre à Mtin. Die regelmäßige Form, der sich dieser ungeheure Stein am meisten nähert, ist einem rechtwinklichten Parallelo gramm zu vergleichen. An dem Winkel, welcher am höchsten über den Boden emporsteht, ist er zwey und zwanzig Schuh hoch; in seiner größten Länge hat er sechs und zwanzig, und in seiner größten Breite acht⸗ zehn Schuh. Die Materie dieses großen Klotzes ist ein mit Steatit, Glimmer und Quarz gemischter Horn stein. Man unterscheidet Lagen darin, die nicht flach, sondern mit unter sich gleichlaufenden Biegungen verse hen sind. Sie sind drey bis vier Schuh dick, trennen sich nicht leicht von einander, und sind mit einem quar zigen Kitte verbunden. In einigen Stellen laufen senk⸗ rechte Spalte durch, die auch mit Quarz ausgefüllt sind. In meinen Alpenreisen wird man sehen, wie genau sich alle Kennzeichen dieser Bruchstücke, sowohl in Materie als Form, in den Gebirgen wiederfinden, aus welchen sie losgerissen worden.

Die Winkel dieses Steins sind übrigens stumpf, obschon er hart und dicht ist, und seine Textur dem Ein⸗ flusse der Witterung nicht nachzugeben scheint.

Man hat durch Pulver einige Stücke davon losge sprengt, die sich in Lämellen, welche mit ihren Schich⸗ ten fast gleichlaufend waren, davon loshuben. Mit diesen Lamellen oder Schiefern hat man Wasserleitun⸗ gen und andere ähnliche Werke bedeckt.

§. 307.

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