Teil eines Werkes 
1 (1781) Horatius Benedictus von Saussure, Professors der Weltweisheit zu Genf Reisen durch die Alpen. 1
Entstehung
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264 Zehntes Kapitel.

rück, weil mich mein Führer versicherte, daß, sobald sie in dem Gehölze, wornach sie flohen, unsern Augen entgangen wären, sie auf den Hund losgehen, und ihn verzehren würden.

§. 292. Pflanzen des Mole.

Ich habe auf diesem Berge eine Menge von Alpen⸗ gewächsen gefunden. Die höheren Wiesen sind mit den Blumen der rothen Enzian(Gentiana purpurea), der narcissenähnlichen Anemone((Anemone narcissiflora 1 der großen Küchenschelle mit außerhalb purpurfarbenen und innerhalb weissen Blumen(Anemone pulsatilla), dem Hieracium und Lödoenzahn mit gelben Blumen (Hieracium aurantiacum und Leontodon aureum), der buchsblätterigen Kreuzblume( Polygala chamoebuxus) u. s. w. geschmückt. Auf dem Gipfel des Berges findet man die großen Glockenblumen(OCampanula thyrsoides), die Dryas octopetala, verschiedene kleine Steinbrechar ten(Saxifragae) u. d. gl. Die dem Gipfel benachbar⸗ ten Felsen sind mit zwo Arten kriechender Weiden(Sa- lix retusa und Salix reticulata) bedeckt. Die steilen Rücken oder Halden gegen Osten tragen jene sonderbare Enziane, deren Blüthe größer ist als die ganze Pflanze (Gentiana acaulis), die große Globularia(Globularia nudicaulis), das wirtelförmige Läusekraut(Pedicularis verticillata), die Alpenbartsia(Bartsia alpina) und die Biscutella didyma. Am Fuße der Abgründe findet man die Pinguicula alpina und die Arnica scorpioides, und in den Trümmern unter diesen Abgründen das Antitrhi num alpinum, den runden Sauerampfer(Kumex di- gynus), und in den Wäldern das gelbblühende Veil chen(Viola biflora) und den Alpenhuflattig(Tussilago alpina) u. s. w.

g. 293.

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