Teil eines Werkes 
1 (1781) Horatius Benedictus von Saussure, Professors der Weltweisheit zu Genf Reisen durch die Alpen. 1
Entstehung
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Kent⸗

des Verfassers. XIII

Kenntniß dieser Abstufungen lehrt ihn, einen klei⸗ nen Theil des Schleyers aufzudecken, unter wel⸗ 55 das Geheimniß ihres Ursprungs verborgen iegt.

Der Naturkundige, wie der Geologe, findet in den höhern Gebirgen eine große Nahrung für seinen forschenden und bewundernden Geist. Die langen Ketten von Gebirgen, deren Gipfel durch die höhern Regionen des Dunstkreises dringen, scheinen die Werkstätte zu seyn, so wie der Behäl⸗ ter, aus welchem die Natur das Gute und Uebel nimmt, welches sie auf unserm Erdball verbreitet, Flüsse, die ihn benetzen, Ströme, die ihn verhee⸗ ren, Regen, die ihn befeuchten, Stürme, die ihn verwüsten. Alle Erscheinungen für die allge⸗ meinere Naturlehre stellen sich da mit einer Maje⸗ stät und Größe dar, wovon die Bewohner des flachen Theils der Erde keinen Begriff haben. Die Wirkung der Winde und der Luftelektricität be⸗ schäftigt sich hier mit einer erstaunenden Stärke; die Wolken bilden sich vor den Augen des Beob⸗ achters; und oft sieht er zu seinen Füßen Gewit⸗ ter entstehen, welche die Ebenen verwüsten, wäh⸗ rend um ihn herum die Sonne scheint, und über seinem Haupt der Himmel heiter und rein zu sehen ist. Große Schauspiele von aller Art gewähren eine immerwährende Abwechselung in ihren Auf⸗ tritten. Hier stürzt sich ein Waldstrom von einem Felsen herab, und bildet mit seinem Wasser einen glänzenden Mantel, der die Felswand umschleyert, und, in feine Dünste zertheilt, zwey-⸗bis dreyfa⸗ che Regenbogen formirt, die sich stets mit0 Zu⸗

schau⸗