Teil eines Werkes 
4 (1820) Die altenburgsche Landwirthschaft / beschrieben von Friedrich Schmalz
Entstehung
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wohlhabend seyn müssen, und daß ihre Industrie sie wohl⸗ habend gemacht hat.

Im Altenburgschen werden ungemein hohe Pachtsum⸗ men verwilligt und gezahlt. Zum Beispiel ein Rittergut angenommen, was Brauerei und Brennerei hat, Schaftrift auf der Unterthanen Grundstücken ausübt, dem Frohne und Zehendschnitt geleistet wird und vielleicht etwas Fische⸗ rei besitzt, da wird für dies und ungefähr 200 altb. Acker Fläche, an Feld, Wiesen und Garten gewöhnlich gegen 3000 Thlr. jährlich Pacht gezahlt, ohnerachtet die Pacht⸗ zeit nur in der Regel 6 Jahr dauert. Ich zahlte für Ponitz, nämlich für 280 Acker Fläche an Feld, Wiesen und Garten, für die Schaftrift, Brauerei und Brennerei, die Pachtsumme zu altenb. Währung berechnet, 5d0 Thaler jährlichen Pacht, und hatte überdies außer dem Schnitter⸗ zehend auch noch Pfarrzehend zu geben und manche an⸗ dere beistungen übernommen.

Schon wurde es gesagt, daß viele Rittergüter an al tenburgsche Bauern verpachtet sind, und in der Regel sind auf allen Pachtversteigerungsterminen mehrere Bau⸗ ern als Pachtlustige zu finden, welche die Pachtsumme er⸗ höhen helfen. Dies ist schon seit vielen Jahren, und jetzt mehr als sonst, der Fall, welches beweist, daß die Bauern bei diesen hohen Pachtsummen gut aus kommen und zu wirthschaften verstehen.

Bauergüter werden selten und noch seltener an Fremde verpachtet; ist es ja ein Mal bei einem der Fall, so ist viel⸗ leicht der Pachter Stiefvater der unmündigen Kinder, wel⸗

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