Teil eines Werkes 
4 (1820) Die altenburgsche Landwirthschaft / beschrieben von Friedrich Schmalz
Entstehung
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ohne alle Reparatur. Die Strohdächer sind dadurch und gewiß mit allem Recht verbannt worden. Im Altenburg⸗ schen hält man Strohdächer gar nicht mit einer guten Ackerkultur vereinbar.

Es sind im Altenburgschen mehrere Kalksteinbrüche, aber demohnerächtet werden die Kalksteine von mehreren Kalkbrennereien ziemlich weit, größten Theils im Winter herbeigeholt. Den Sommer hindurch werden diese Steine von geübten Steinbrechern gebrochen, die sich ihr Arbeits⸗ lohn nach der Ruthe bezahlen lassen. So bekommt auch der Grundeigenthümer die Steine nach der Ruthe bezahlt.

Das Kalksteinanfahren giebt eine sehr lohnende Win⸗ terbeschäftigung für die Pferde ab, viele Landwirthe legten

hauptsächlich deshalb Kalkbrennereien an.

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