Teil eines Werkes 
4 (1820) Die altenburgsche Landwirthschaft / beschrieben von Friedrich Schmalz
Entstehung
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ren beim Bierbrauen treffende Wahrheiten gesagt. Im sten Bande meiner Erfahrungen werde ich die von mir gemachten Bemerkungen über Brauerei und Brennerei mit⸗ theilen.

Hier nur soviel, daß man in den besten Brauereien Al⸗ tenburgs, so viel mir bekannt wurde, die Maische bis zum Siedpunkt in der Pfanne erhitzt, also nicht bloß abbrüht, weil man durch dies Erhitzen mehrere Vortheile erreicht.

Mit dem Hopfenkochen geht man vorsichtig und auf eine etwas vom Gewöhnlichen abweichende Art zu Werke.

Man kocht auch die von den Trebern möglichst klar heruntergelassene Würze ziemlich lange, doch nicht bei zu starkem Feuer, und gelangt dadurch zu einem besonders kla⸗ ren und glänzenden Biere.

Man kühlt möglichst rasch das junge Bier auf dem Kühlschiffe, was durch erwähnten Hrn. Friedrich sehr zweckmäßig verbessert wurde, ab, und richtet sich bei dem Hefengeben nach der Temperatur der Atmosphäre. Diese Gährung wird mit vieler Behutsamkeit und Accuratesse ge⸗ leitet.

Die Gefäße, worin das Bier auf dem Lager befindlich ist, wird vor jedesmäligem Füllen mit Pech ausgevicht, was freilich etwas kostspielig ist, doch viel zum guten Halten des Bieres beiträgt.

unter dem Namen Kovent brauet man oft ein sehr gutschmeckendes Nachbier.

Brennereien.

Die meisten Kammer⸗ und Rittergüter betreiben die Brennerei, so auch viele Gasthöfe und mehrere Bauern; aber

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