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es haben wollen, in großen und kleinen Gefäßen; brauen sie es aber selbst, so können sie es doch nicht in gar zu klei⸗ nen Quantitäten brauen, und so verdirbt es ihnen oft, wenn sie es zu lange aufbewahren wollten und ihnen viel⸗ leicht das Brauen nicht recht gelungen war, was oft trifft, da sie keine gelernten Brauer sind noch haben, und die Ue⸗ bung und Gewandheit fehlt.—
Die größern Brauhäuser, wie z. B. in Ehrenberg, sind vorzüglich zweckmäßig eingerichtet; sie haben Kühl⸗ schiffe, Gährkammern, kurz alles, was zu einer vollkomme⸗ nen Brauerei gehört. Die Feuerungen sind in der Regel sehr zweckmäßig und Brennmaterial ersparend eingerichtet; be⸗ sonders ist dies der Fall mit den Malzdarren.
Man brauet für den gewöhnlichen Genuß ein zwar nicht zu starkes, doch reines und besonders klares Bier, von brauner, doch nicht zu dunkler Farbe. Es ist malz⸗ und hopfenreich und meistens obergährig.
Besonders gut brauet man das sogenannte Doppel⸗ bier, was dem englischen Ale nahe kommt. Es ist viel stärker als das gewöhnliche, sogenannte einfache Bier, et⸗ was lichter braun, aber vorzüglich klar. Das, was ich in Ponitz brauete, wurde von mehrern Aerzten als besonders ge⸗ sund empfohlen, und oft von ihnen verordnet.
Eine vollständige Beschreibung des Verfahrens beim Bierbrauen hier zu geben, würde mich zu weit führen; ich verweise in dieser Hinsicht auf das, was der Böttchermei⸗ sier Hr. Friedrich zu Ponitz im vierten Band des Sturmschen Jahrbuchs über diesen Gegenstand sehr gut sagt. Dieser Mann ragt weit über seines Gleichen hervor, und hat in dieser Abhandlung:„Ueber das beste Verfah⸗—


