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des auf bem Lager liegenden Erdbodens, die brennbare Braunkohle zu Tage bringen kann, da behält man dies Abgra⸗ ben bei, und fährt dann mit Pferden auf Karren oder durch Menschen das Brennmaterial auf Haufen zu den Streichtischen, wo es in Ziegel geformt wird. Auf diese Art wird die Braunkohlengräberei bei Oberlodla betrieben.“
„An einigen Orten aber hat man einen Schacht 30 bis 40 Ellen tief angelegt, und windet die Braunkohle in Ei⸗ mern herauf; dies findet z. B. bei dem Wiesenmüller
Meuschke und bei dem Bauer Köhler in Schlauz, auf
der Höhe des Berges, am lödlaer Holze, am Wege von Monstab nach Ultenburg, statt.“
„Allgemein verkauft man 100 Ziegel im Sommer mit
49Gr. und ganz trocken im Winter mit 5 Gr. Das Fuhr⸗ lohn wird in Altenburg vom Hundert höchstens mit 4 gGr. bezahlt. Tausend Stück sollen wenigstens einer Klafter Holz, die mit 7 Thlr bezahlt wird, gleich kommen. Diese Braunkohle wird nicht nur zu dem Brantweinbrennen, son⸗ dern auch zum Brodbacken, sowohl auf dem Lande, als in der Stadt von den Weißbäckern gebraucht; mit 100 Stück Ziegel bäckt man sehr gut 300 Pfund Brod oder 24 Laib. Die zurückgebliebene Asche wird zur Bedüngung der Gär⸗ ten und Wiesen, auch der Erdäpfel angewendet.“
„Am rechten Ufer der Pleiße hat man nun auch einige Braunkohlengräbereien ängelegt, z. B. in Päppischen. In Zipsendorf bei Meuselwitz, auf den Blütnerschen Gütern, gräbt man auch Braunkohlen, doch soll es nicht von großer Bedeutung seyn“ ö
„Für Tausend Ziegel zu formen, zahlt man 9 gGr. Ar⸗ beitslohn.“
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