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afrulr Funfzehnter Abschnitt.
Braunkohlen⸗ und Torfgräberei.
Vor ungefähr 10 Jähren sah man da, wo jetzt die Torfgräberei einen Hauptzweig der Wirthschaft ausmacht, noch keinen Torfziegel. Als mir im Jahr 1810 ein Bauer zwischen Monstab und Oberlödla auf seinen Besitzungen die da liegende schwarze Erde zeigte, und ich ihm versicherte daß da ein sehr großer Schatz begraben läge, lächelte er, und meinte, es würde nicht so arg seyn. Nur dadurch, daß ich ihm eine sehr bedeutende Summe für eine kleine Fläche, worunter sich ein reiches Torftager befand, bot, überzeugte ich ihn, daß es mir, hinsichtiich des Schatzes ein Ernst sey. So versprach er mir, auf mein dringendes Zureden, und auf die Zusicherung, daß ich ihm Braunkohlen ab— kaufen würde, eine Gräberei einrichten zu wollen. Der Gewinn zeigte sich sehr bald, und nicht allein dieser Mann, sondern die Besitzer angrenzender Grundstücke betrieben bald das Werk im Großen; besonders ward auf dem Rittergut Oberlödla die Sache sogleich, als man bei jenem Baner auf den vorhandenen Schatz aufmerksam gemacht worden war, in bedeutender Ausdehnung betrieben.
Der Herr Oberpf. Klötzner sagt über diesen Gegen⸗ stand folgendes:
„Die Torfgräbereien haben sich sehe vermehrt, und man verfährt dabei verschieden; wo man durch Abgraben
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